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Traumatherapie

Baha Meier-Arian 
Gesprächstherapeutin | Curriculum Psychotraumatherapie (GPTG)

Zertifizierungen:

Zertifikate-GPTG

Ein Trauma ist ein unvergessliches, im Leben bedeutsames, immer noch spürbares Ereignis, welches möglicherweise für immer Narben hinterlassen hat. Durch diese Narben ist es jederzeit möglich, dass Betroffene durch Bilder an das Ereignis erinnert werden. Aber auch Gerüche, Situationen und Menschen können alte Bilder und die damit verbundenen Gefühle auslösen. Auf diese Weise scheint das Leben für eine Weile an Farbe zu verlieren. Missbrauch, Gewalt, Unfälle, Trennung, Flucht, Naturkatastrophen sind mögliche Ursachen für Trauma.

All diese Ereignisse schränken den Betroffenen im Leben ein, und die Lebensqualität ist dadurch teilweise extrem vermindert.

Ziel der Therapie ist es nicht nur die Reduktion der Symptome, sondern auch die Verbesserung der Lebensqualität. 

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Fragen und Antworten zu Traumatherapie:

1. Wie lange dauert eine Traumatherapie?

Wie viele Sitzungen oder Stunden dauert die Therapie? Wie lange dauert die Behandlung?

Die Dauer der Therapie ist sehr individuell. Die mentale und körperliche Stabilisierung steht initial oft im Vordergrund bevor oder falls das direkte und tiefe Eintauchen in den Kern des Geschehens in den Mittelpunkt rückt. Darüber hinaus müssen zunächst die vorhandenen Ressourcen identifiziert werden. Dies ist ein Prozess und die Motivation des Klienten selbst spielt dabei eine wichtige Rolle. Ein wichtiger Baustein der Therapie ist es, erworbene Hilflosigkeit abzubauen und das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit zu gewinnen. Der ganze Prozess kann bei einigen Menschen innerhalb weniger Wochen beendet sein, andere wiederum brauchen dafür Jahre. In dieser Praxis ist es Ziel, in möglichst wenigen Sitzungen viel zu erreichen.

2. Wie verläuft eine Traumatherapie?

Wie sieht eine Traumatherapie aus? Was beinhaltet eine Traumatherapie Behandlung?

Nicht nur die Zeit bestimmt die Dauer der Therapie, sondern die Quelle, die das Trauma und die damit verbundenen Gefühle bis heute aufrecht erhält, muss entdeckt und beseitigt werden. Wichtig ist dabei, dass die Handlungsfähigkeit und die Selbstwirksamkeit des Betroffenen aktiviert und gestärkt wird.

3. Wo kann man eine Traumatherapie durchführen?

Wer macht Traumatherapie in der Region?

Ich biete sowohl das persönliche Gespräch in der Praxis als auch eine Online Beratung an. Ein Erstgespräch mit Baha Meier-Arian vereinbaren: Kontakt aufnehmen

4. Wer zahlt eine Traumatherapie?

Wer bezahlt eine Traumatherapie? Was übernimmt die Krankenkasse?

In der Regel werden die Kosten für die Therapie bei einem kassenzugelassenen Therapeuten oder Arzt von den Krankenkassen übernommen. Die oftmals lange Wartezeit macht es nicht einfach: Wenn jemand Hilfe braucht, braucht er sie jetzt, nicht in drei oder sechs Monaten. Die aktuelle Gefühlslage wird während des Wartens nicht besser. Im Gegenteil: meistens wird das Hinauszögern zu einer Intensivierung des Problems führen. Frust, Wut, Verzweiflung u.a. finden kein Ventil und stauen sich an. Erwägen Sie für einen solchen Fall eine selbst finanzierte Therapie als Übergangslösung. Es ist nicht ungewöhnlich, dass 3 bis 4 Sitzungen ausreichen, um eine deutliche Verbesserung zu erreichen.

5. Wer darf eine Traumatherapie anbieten?

Wer darf eine Traumatherapie durchführen? Wer ist berechtigt, eine Traumatherapie anzubieten?

Heilpraktiker für Psychotherapie, die auf diese Behandlung spezialisiert und zertifiziert sind. Gesprächstherapeuten, Psychotherapeuten, Psychoanalytiker, Tiefenpsychologen, Verhaltenstherapeuten, Tageskliniken, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben sind weitere mögliche Anlaufstellen.

6. Welche Traumatherapien gibt es?

Welche Methoden, Formen und Arten der Traumatherapie gibt es?

Brainspotting ist eine neue und effektive Methode, die die Fähigkeit des Gehirns nutzt, Dinge zu verarbeiten und sich selbst zu heilen. Gesprächstherapie ist ebenfalls eine Methode, die für Traumatherapie angewendet werden kann.Es geht darum, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Betroffene bereit und motiviert ist, aktiv auf seine Anliegen einzugehen und ihre Handlungsfähigkeit zu aktivieren und zu stärken.

7. Warum ist eine Traumatherapie sinnvoll?

Welche Gründe gibt es, eine Traumatherapie durchzuführen?

Die Traumatherapie unterstützt Menschen, schlimme Erlebnisse zu verarbeiten. Ein Trauma ist ein einschneidendes Erlebnis, welches meistens Narben hinterlassen kann. Da führt dazu, dass die Betroffenen sich hilflos und dem Ereignis ausgeliefert fühlen. In der Traumatherapie lernt der Klient sein Leben in die Hand zu nehmen und dem Ereignis mit Zuversicht zu begegnen und letztendlich seine Lebensqualität zu steigern.

8. Wann sollte eine Traumatherapie durchgeführt werden?

Wann ist eine Traumatherapie sinnvoll?

Als Reaktion auf einen signifikanten Stress oder bei Anpassungsstörungen: Ein außergewöhnlich belastendes Lebensereignis, das eine akute Stressreaktion hervorruft, oder eine besondere Veränderung im Leben, sei es beruflich oder privat, die zu einer anhaltend unangenehmen Situation geführt und schließlich eine Anpassungsstörung ausgelöst hat. Man kommt mit der neuen Situation nicht zurecht, Angstzustände, Panikattacken sind Begleiter bei allem, was man macht. Schlafqualität und Appetit  sind reduziert, Lebensqualität sinkt und die Lebensfreude lässt nach. Der Alltag wird schnell zur Überforderung, sodass  der Rückzug aus verschiedenen Lebensbereichen ein verlockender Weg darstellen kann. Gewalt, Missbrauch, plötzliche Krankheit, Entlassung, Trennung, Naturkatastrophen, Flucht. All dies führt zu einer Abnahme des Selbstwertgefühls, des Selbstvertrauens. Eine Strategie kann sein, das Chaos zu sortieren und die damit verbundenen Gefühle zu verstehen. Darüber hinaus müssen die vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen genutzt werden, um der Situation/dem Ereignis mit mehr Selbstvertrauen zu begegnen und neue Lösungsansätze zu formulieren.

9. Wann sollte eine Traumatherapie stationär durchgeführt werden?

Wie sieht eine Traumatherapie aus? Was beinhaltet eine Traumatherapie Behandlung?

Bei einer Selbst- oder Fremdgefährdung oder wenn aus anderen Gründen keine ambulante Therapie möglich oder sinnvoll erscheint ist der stationären Therapie der Vorzug zu geben.

10. Welche Phasen der Traumatherapie gibt es?

Teilschritte einer therapeutischen Behandlung.

Der erste Schritt besteht darin, die emotionale Basis zu stabilisieren. Hier ist es hilfreich, positive Eigenschaften zu aktivieren. Wenn es keine gibt, sollten welche zusammen mit dem Therapeuten durch Erstellen eines individuelles Konzeptes erarbeitet werden. Dies ist eine solide und stabile Basis, die zu Beginn einer Therapie sehr nützlich ist. Es ist immer ein Prozess und er muss sich entwickeln. Zu Beginn der Therapie, im Durchschnitt einmal pro Woche, kann eine Sitzung 60-120 Minuten dauern. Wenn sich die Symptome verbessern, können die Sitzungen reduziert werden. Wenn die emotionale Basis so stabil ist, dass der Betroffene bereit ist, tiefer in sein Thema einzutauchen, so wird er dem traumatischen Ereignis mit einer positiveren Gefühlswelt begegnen können. Bei Selbst- oder Fremdgefährdung sollte ein Aufenthalt in einer darauf spezialisierten Klinik in Betracht gezogen werden.

11. Was sind die Ziele der Traumatherapie?

Wie sieht eine Traumatherapie aus? Was beinhaltet eine Traumatherapie Behandlung?

Das Ziel der Therapie ist es, zunehmend die Kontrolle über die eigenen Gefühle, Gedanken und Handlungen zu erlangen. Das Gefühl, einer Sackgasse ausgeliefert zu sein, verliert langsam aber sicher an Bedeutung und Kraft. Das Leben wird bunter und hoffnungsvoller.

12. Was kostet eine Traumatherapie?

Beratung einzeln:

  • 60 min 90€
  • 90 min 135€

Paarberatung:

  • 60 min 180€
  • 90 min 270€

Das Erstgespräch wird üblicherweise als 60-Minuten Termin geplant.

Welche Vorteile haben Sie im Rahmen einer Selbstzahlerleistung (Coaching, Gesprächstherapie)?
            – kurzfristige Terminvergabe
            – keine Berichterstattung an die Krankenkasse 
            – keine festgelegten Sitzungsfrequenzen oder Dauer der Therapie, sondern flexible Therapie mit Absprache zwischen Patient und Therapeut

13. Traumatherapie oder Verhaltenstherapie? Was sind die Unterschiede?

Unser Verhalten wird durch Erfahrungen, Erziehung und Umwelteinflüssen bestimmt, aber auch durch Ereignisse, die uns sowohl positiv als auch negativ prägen. Besonders negative Erfahrungen beschäftigen uns meistens lange und können uns in einigen Lebensbereichen deutlich zur Last fallen und hemmen. Oftmals ist es wünschenswert, unser altes Verhalten mit einem neuen, positiven zu ersetzen. Dafür ist es notwendig, sich mit der Quelle des alten Verhaltens auseinanderzusetzen und sie zu verstehen, verarbeiten und ändern. In der Praxis überlappen Verhaltens- und Traumatherapie, sodass nicht immer eine klare Unterscheidung möglich oder sogar sinnvoll ist. In beiden Fällen wird mit Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen gearbeitet und versucht, positiv darauf Einfluss zu nehmen. Für eine erfolgreiche Therapie müssen die Bedingungen geschaffen werden, eine stabile Basis zu errichten, auf der dann die Aufarbeitung stattfinden kann. Mit einer zielgerichteten Herangehensweise ist es in der großen Mehrheit der Fälle möglich, durch wenige Sitzungen viel zu erreichen, vor allem dann, wenn der Klient durch zunehmende Klarheit auch eine zunehmende Motivation verspürt, eine weitere Entwicklung zu vollziehen. 

Haben Sie noch offene Fragen oder ist etwas unklar?

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Ich freue mich auf Sie!
Ihre Baha Meier-Arian.

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